CROWD FUNDING PROJECT

Spendenmarathon "175.000 x €1,-" sind das Ziel ...

Ich möchte mobil bleiben und mein (Berufs-)Leben weiterhin aktiv gestalten.

mallachSelbständigkeit und Mobilität waren mir immer schon immer zwei sehr wichtige Faktoren in meinem Leben. Mit Ihrer Hilfe und Unterstützung könnte mein Leben auch weiterhin neue Impulse und Perspektiven erhalten. Sie dürfen mir glauben, dass es mir nicht leicht fällt, mich mit meiner Bitte um Unterstützung an Sie zu wenden.

Für viele Jahre hatte ich die Möglichkeit, als Polizist in meinem Beruf im Hochleistungsbereich in einem sozialen Beruf arbeiten zu dürfen. Um meine diversen Aufgaben auch gut bewältigen zu können, wurden Kampfsport ("Martial Arts"), Polizei-Einsatztraining ("Physical Defensic Technics" / PDT) und Laufen (Orientierungslauf / "CO", Marathon, Ultras) zu einer beständigen Größe.

Aber dann ergab sich für mich ganz unvermittelt ab 2002 die Gelegenheit, das Leben auch noch aus einer weiteren Perspekte zu erfahren ... Bis dahin war mir der Begriff von Schwerbehinderung in meinem eigenen (körperlichen) Erleben fremd gewesen - wie wiewohl ich schon in Jugendtagen in Kliniken und Rehaeinrichtungen als Sproß einer Arztfamilie die Gelegenheit bekommen hatte, auch in diese Lebensbereiche reinzuschnuppern ... 

Das sollte sich jedoch zunehmend dramatisch ändern: Mit der Diagnose Multiple Sklerose bekam ich die wertvolle Gelegenheit, weitere bereichernde Facetten des Lebens kennenzulernen - und lebe, seit (m)einer Scheidung, allein. Anfangs "meiner" sekundär-chronischen verlaufenden Multiplen Sklerose („MS“; med. „Encephalomyelitis disseminata / ED“;) Krankheit, dachte ich, dass mein Leben nun eigentlich zu Ende sei. Innerhalb weniger Jahre wurde meine Bein- und Rumpfmuskulatur immer schwächer. Genügten anfangs noch Nordic Walking Stöcke oder auch ein Rollator, bin ich heute auf technische Hilfsmittel wie Aktiv- und Elektrorollstuhl angewiesen. Eine Aussicht auf Verbesserung meines Gesundheitszustandes besteht bilang leider nicht. Nur so kann ich aber trotz der körperlich-nervlichen Lähmung mit den technischen Mitteln der Mobilität am Leben teilhaben.

Meine Arbeit an der baden-wüttembergischen Polizeihochschule (www.HfPol-BW.de)– von 1994-2002 als Dozent für 'Einsatztraining u. Sport' - mit jungen Polizeistudierenden hat mir schon immer sehr viel Lebenssinn und Kraft gegeben. Wenn ich jetzt auch selber keinen Leistungssport mehr – wie früher – machen kann, konnte ich doch immer noch als Trainer, Betreuer von Studien- und Bachelorarbeiten meine Erfahrungen weitergeben. Ein Gleiches gilt, seit 2006, für meine Arbeit als - immer wieder- gewählte Vertrauensperson für schwerbehinderte Mitarbeiter der Hochschule.

Mein Arbeitgeber stützt(e) sich weiterhin auf mein, über 40jähriges, theoretisches und praktisches Erfahrungswissen. Durch meine speziellen Kenntnisse in vielen inter-/nationalen Arbeitsbereichen konnte und kann ich meinem Leben ein großes Maß an Sinnhaftigkeit geben. Meine neuen Ausbildungen und Tätikkeiten als Konfliktberater, Vertrauensperson und Rehabilitationstrainer wurden erst durch meinen neuen Gesundheitszustand ermöglicht.

Ich stellte fest - und durfte zudem selber erfahren (!), dass behinderten Menschen trotz Art. 3 GG, einer ratifizierten UN BRK und einem AGG noch nicht jene Beachtung erfahren, derer sie verdienen !

Als Gruppensprecher der Selbsthilfegruppe Inklusion Villingen-Schwenningen, im Vorbereitungsteam an der Ev. Akademie Bad Boll, im Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Baden-Württemberg (www.LSK-BW.de)sowie als Leiter der BSK-Kontaktstelle Villingen-Schwenningen will ich meinem (politischen) Leben durch meine Mitarbeit Sinn, Halt und Aufgabe geben ! Das alles läßt sich aber nur mit einer besonderen Form der Automobilität erreichen und erhalten.

Wie gesagt: zu gerne würde ich weiterhin aktiv am sozialen Leben teilnehmen, zu meiner Selbsthilfegruppe gehen – oder sogar mal ein Klassik- oder Jazzkonzert besuchen. Das wäre mit meinen Rollstühlen kein Problem, wenn ich nur das Auto damit lenken könnte und das Auto entsprechend umgebaut ist. Auf Grund meiner Körperlänge (193cm) benötige ich hierzu in der Tat einen Kastenwagen mit Innenraumhöhe á la Mercedes Sprinter. Im Rahmen monatelanger Beratungen durch Verkehrsneurologe, Fa. Paravan (www.Paravan.de), einer Sonder-Fahrschule sowie des TÜV-Sachverständigen wurde mittlerweile ein Konzept erarbeitet, sowie das behinderungsbedingte KFZ gebaut.

BSK-Kontaktstelle Villingen-Schwenninen - Urkunde
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Ich bitte um Ihr Verständnis für meine Situation – bitte unterstützen Sie meinen Wunsch nach Mobilität, Arbeitsplatz und selbständiger Lebensführung. Für mich ist der noch fehlende Betrag i.H.v. € 175.000 einfach "nur horrend" ... sealed So entstand meine mutige Idee einer Spendensammlung (s.o.: engl. "Crowd funding") mit dem simplen Förderbeispiel "von den 175.000 Spendern, welche jeweils nur den €1,- überweisen würden ... " !?!! smilewinklaughing

Ich freue mich riesig, dass mittlerweile die Sammlungen via IDM-Stiftung und PayPal technisch begonnen haben zu funktionieren. Umso mehr freut mich das behutsame, aber stetige Spendenaufkommen ... wink

Selbstverständlich fühle ich mich besonders glücklich, wenn Sie Ihrerseits Freude daran haben, meine Spendenadresse www.Mach-Mallach-Mobil.de zusätzlich in Ihren Netzwerken (WhatsApp, Facebook, Instagram etc.) verteilen mögen !!!

 

Vorerst schon mal ein herzliches Dankeschön und mit den besten Grüßen,

 

Ihr Wolfgang E. Mallach

PS: Der Verein „Mobil mit Behinderung e. V.“ (www.mobil-mit-behinderung.de) hat für mich ein Spendenkonto eingerichtet, wenn Sie eine Spendenquittung benötigen, nutzen Sie bitte dieses Konto:

Konto: Verein Mobil-mit-Behinderung.e.V. (MMB) / IDM-Stiftung
Bank: VR-Bank Südpfalz eG 
IBAN: DE27 5486 2500 0207 1385 80
BIC: GENODE61SUW
Verwendungszweck: „Wolfgang Mallach“

Selbstverständlich erhalten Sie von mir alle nötigen Unterlagen und Nachweise.


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Erklärfilm zum Projekt